Montag, 21. september 2009
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Wir servieren Armageddon mit Pommes Frites! So zumindest kündigt sich A. Lee
Martinez skurrile Horrorkömide Diner des Grauens auf dem Cover an. Was den Leser erwartet, ist ein irrwitziger Trip des
Vampirs Earl und seines fetten Werwolf-Kumpels Duke in die Wüste. Hungrig und pleite landen die beiden abgehalfterten, für Monster aber durchaus
sozialkompetenten Chaoten in Gil's All Night Diner. Als Duke Zombies wittert, wäre eigentlich der ideale Zeitpunkt gekommen, die Füße in die Hand zu nehmen und das kleine Rockwood seinem
Schicksal zu überlassen. Doch Earl und Duke stellen sich lieber untoten Zombie-Kühen, einer minderjährigen Beschwörerin, riesigen Tentakelmonstern und sogar der
Liebe - denn wie sich bald herausstellen soll, hängt die Zukunft der gesamten Menschheit von ihrem Erfolg ab.
Eins vorweg: Ganz so grandios wie Douglas Adams gelingt es A. Lee Martinez nicht, Spannung, Humor und schonungslose Absurdität unter einen Hut zu bringen. Die Übersetzung wirkt
stellenweise etwas holprig - wer ausreichende Sprachkenntnisse mitbringt, sollte sich an der englischen Fassung versuchen. Dennoch gehört Diner des Grauens zu den unterhaltsamsten
und komischsten Romanen dieser Art seit Jahren - vorausgesetzt natürlich, der Leser bringt den entsprechenden Geschmack mit und fürchtet sich nicht vor Fantasy der abstrusen Art. Diner des
Grauens bietet viel Kurzweil, eine Story mit zwar wenigen Wendungen, dafür aber einer angenehm wachsenden Dramatik und aberwitzigen Charakteren. Längen gibt es während der bekömmlichen
340 Seiten keine. Wenn mal weniger passiert, wissen Duke und Earl mit ihren köstlich-trivialen Auseinandersetzungen zu unterhalten.
Tipp:
Aufgepasst! Hier könnt ihr Diner des Grauens
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von Daniel
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