Bittere
Lektionen des Musikjournalismus: Da ist man Tag und Nacht auf der Suche nach neuen, vielversprechenden Bands, von denen bisher noch kein
Mensch etwas gehört hat - und muss ein ums andere Mal feststellen, dass die Jungs von Metalsucks.net einfach schneller sind.
Deren letzte Entdeckung hört auf den Namen Luna Mortis und veröffentlichte mit The
Absence im vergangenen April das erste Album bei einem größeren Label (Century Media). Luna Mortis stellen zwar eine Frau ans Mikro, die überdies eine klassische Gesangskarriere im
Rücken hat, doch fallen sie kaum unter die Rubrik des typischen Female-Fronted-Metal. Denn Luna Mortis klingen nicht wie Edenbridge oder Epica: Was man auf The Absence zu hören bekommt, das ist
frischer, straighter Modern Power Metal mit einigen Melodic-Death-Einschüben, die dem Sound der amerikanischen Formation einen markanten Charakter verleihen.
Wer mehr wissen will, klickt sich hier ins
Metalsucks-Interview mit der talentierten und cleveren Sängerin Mary
Zimmer. Wer mehr hören will, lässt das Musikvideo zum Song Forevermore
auf sich wirken. So oder so, viel Vergnügen & stay Metal. Raaar.